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Buchempfehlungen
Zärtlichkeit der Völker
Die DDR und Kuba
»Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.«
Meist wird dieser Ausspruch Ernesto »Che« Guevara zugeschrieben, oft Pablo Neruda. Beide könnten ihn
gebraucht haben für den Zusammenhalt der Völker im Ringen um eine wahrhaftig menschliche Gesellschaft.
Dieses Buch erzählt von den Beziehungen zwischen der DDR und Kuba, von der solidarischen Verbundenheit
ihrer Völker, Staaten und Politiker. Heinz Langer begleitete diese Beziehungen vom Anfang bis zu ihrem
erzwungenen Ende – auch als Botschafter der DDR in Kuba.
Es ist ein sehr persönlicher Bericht über die Freundschaft zwischen der DDR und Kuba, der
Schwierigkeiten und Missverständnisse nicht ausspart, doch immer von großer Sympathie getragen ist.
Verlag Wiljo Heinen, 2010, Taschenbuch, 173 Seiten, 9,50 €, ISBN 978-3-939828-48-8
Rezensionen:
Cuba und die DDR: Ein ganz besonderes Verhältnis (CUBA LIBRE 2-2010),
Kuba und die DDR - eine zärtliche Beziehung (Unsere Zeit 07.05.2010)
Die Deutsche Kuba-Politik seit 1990
Bilanz und Perspektiven
Die BRD verfolgte gegenüber Kuba seit jeher eine Politik, die einen politischen Wandel auf der Insel
erreichen will. Schon zu Zeiten des Kalten Krieges hat sie sich auch in dieser Frage als enger
Verbündeter der USA profiliert und diesen Kurs nach 1990 nahezu unverändert beibehalten: Die
Handelsverträge der DDR mit Kuba wurden nicht übernommen, die Schulden Kubas bei der DDR aber
kompromisslos eingefordert. Diese restriktive Politik wurde unter Rot-Grün fortgesetzt. Und selbst die
neuerdings befürwortete Lockerung der völkerrechtswidrigen US-Blockade spricht nicht für eine
normalisierte Haltung, sondern viel eher für verstärkte eigene außenpolitische Ambitionen und eine
veränderte Taktik, die weiterhin auf eine Wandlung des kubanischen Systems abzielt und einen
selbstbestimmten Entwicklungsweg Kubas in Frage stellt.
Papyrossa Verlag, 2010, Taschenbuch, 110 Seiten, 11,00 €, ISBN-13: 9783894384364, ISBN-10: 3894384360
Buchvorstellung in Havanna: Zwei Jahrzehnte gegen Kuba
Rezension:
Menschenrechtsrhetorik und Kulturboykott: Die bundesdeutsche Kuba-Politik
Kuba - Bilder von heute,
Che von gestern.
Aktuelle Fotografien aus Kuba, starke Zitate von Che Guevara,
Kurz-Chronologie von Ches Leben und der Entwicklung Kubas bis heute.
Kein Reiseführer, aber ein Führer zu Che und zu Kuba.
Keine Luxushotels, aber Kuba authentisch: Menschen, Natur, Revolution. Ein politisches Lesebuch zum
Informieren, Betrachten und Nachschlagen.
Selbstverlag Fritz Bauerreiß, 2009, 236 Seiten mit 81 ganzseitigen Farbfotografien (20 x 15), 20,00 €, ISBN 978-3-00-028176-1
mehr: Kuba - Bilder von heute, Che von gestern.
Rezension: Junge Welt, Neue Rheinische Zeitung
KUBA - Nachrichten von der Schurkeninsel
Episoden aus einem Feldzug für die Freiheit
Kuba: Geht es gegen dieses Land, werden Terroristen zu Freiheitskämpfern und laufen unbehelligt in
Miami herum. Anders als die fünf Kubaner, die eben dort versucht haben, Terrorplanungen auf die
Schliche zu kommen und Anschläge gegen die Insel zu verhindern. Sie wurden in den USA zu hohen
Freiheitsstrafen verurteilt. Unsere Medien machen um derlei wenig Aufhebens. Selbst ein Hurrikan
verschwindet da im Bermudadreieck. Er wütet auf Haiti, ist urplötzlich weg und taucht genauso plötzlich
vor Florida wieder auf. Da er Kuba scheinbar übersprungen hat, sind auch die verheerenden Schäden, die
er dort anrichtete, zu vernachlässigen. Solchen Denkwürdigkeiten geht Hans Weiss auf den Grund.
Nomen Verlag, 2009, Taschenbuch, 200 Seiten, 14,90 €, ISBN 978-3-939816-09-6
Rezensionen: Junge Welt,
CUBA LIBRE
Fidel Castro
Die Geschichte wird mich freisprechen
Mit einem Vorwort von Ignacio Ramonet
Unter dem Titel »La historia me absolverá«, in Anlehnung an den letzten Satz seines Plädoyers, wurde
Fidel Castros Verteidigungsrede bekannt. Der Anführer der kubanischen Rebellenarmee hielt sie am 16.
Oktober 1953 bei der vorletzten Gerichtsverhandlung in Santiago de Cuba gegen die Beschuldigten des
Angriffs auf die Moncada-Kaserne im selben Jahr. Sie ist ein programmatisches Manifest, Anklageschrift,
rechtliche, moralische, philosophische und politische Verteidigungsschrift des revolutionären Kampfes
gegen die Tyrannei. »Die Geschichte wird mich freisprechen« ist damit von selbst zu einem
Grundsatzdokument der Kubanischen Revolution und einem der wichtigsten Texte über das politische Denken
und die revolutionäre Aktion Kubas und Lateinamerikas geworden.
Rotbuch Verlag, 2009, Taschenbuch, 128 Seiten, 9,90 €, ISBN 978-3-86789-061-8
CUBABRASIL
The Book
Das Aerosol-, Video- und Straßenkunst Kollektiv CUBABRASIL startete im Jahr 2003 auf Kuba. Mehr als 25
Künstler aus Kuba, Brasilien und Deutschland arbeiteten bis heute in diesem außergewöhnlichem Projekt.
Ungezählte Wandmalereien, große Fassadengestaltungen, viele Workshops und zahlreiche Kunst- und Video-
installationen in den Straßen von Havanna und Pinar del Rio resultierten aus dieser interkulturellen
Kollaboration.
Vorschau: CUBABRASIL (pdf)
Verlag From Here To Fame, 2009, 128 Seiten, 535 Fotos und Illustrationen
Paperback, 9,95 €, ISBN 978-3-937946-52-8; Hardcover, 14,95 €, ISBN 978-3-937946-53-5
Che Guevara
Politisches und militärisches Denken
Der bekannte kubanische Soziologe Suárez Salazar legt zum 40. Todestag von Che Guevara eine umfassende
Darstellung des politischen und militärischen Denkens Che Guevaras vor.
Er hat jahrelang an diesem Werk gearbeitet, das er zum Andenken an den großen Revolutionär hier vorlegt.
Che wird von seinen Anhängern Opferbereitschaft und eine unbedingter Wille, die Revolution
voranzutreiben, nachgesagt, wobei er als Vorbild dienen wollte.
Er versuchte, seinem Idealbild vom Neuen Menschen gerecht zu werden und stets als gutes Beispiel zu
dienen.
Zambon Verlag, 2009, Broschiert, 120 Seiten, 9,80 €, ISBN 978-3-88975-142-3
Fidel Castro
»Reflexionen«
Fidel Castro meldet sich regelmäßig in der kubanischen Tagespresse zu Wort. Heinz Langer, früherer
DDR-Botschafter in Havanna, stellte eine Auswahl von Fidels »Reflexionen« zusammen.
Fidel Castro ist ein Denker, der bis heute nichts von seiner Scharfsinnigkeit und Scharfzüngigkeit
eingebüßt hat. Er schreibt über die Situation und Entwicklung Kubas, Lateinamerikas und der »Dritten Welt«,
den mörderischen Kampf des US-Imperiums, über Jugoslawien und China. Er mahnt, dass zum Überleben der
Menscheit eine Abkehr vom kapitalistischen Irrsinn der Ressourcenvergeudung dringend notwendig ist.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, Taschenbuch, 317 Seiten, 14,00 €, ISBN 978-3-939828-32-7
Verlagsinformation und Leseproben:
Verlag Wiljo Heinen
Fidel Castro
Mein Leben
Er gilt als der am längsten amtierende Staatsmann der Geschichte: ein halbes Jahrhundert stand der
"Maximo Lider" an der Spitze Kubas. Er überdauerte neuen US-Präsidenten und pflegte
persönliche Kontakte zu den wichtigsten Köpfen der Welt. Er rauchte Zigarren mit Nikita Chruschtschow
und Willy Brandt, empfing Papst Johannes Paul II, pflegte Freundschaften mit Gerard Depardieu und Ernest Hemingway.
Im Februar 2008 legte der kubanische Staats- und Parteichef sämtliche politischen Ämter nieder.
Jetzt erscheinen seine Memoiren erstmals auf Deutsch.
Rotbuch Verlag, 2008, gebunden, ca. 800 Seiten, 29,90 €, ISBN 978-3-86789-038-0
Presse / Rezensionen:
Red Globe,
Redblog,
junge Welt,
Neue Rheinische Zeitung,
Auszüge:
scharf links,
Neues Deutschland,
junge Welt
"Massenmord
am karibischen Himmel"
6. Oktober 1976, 17.24 Uhr: An Bord einer DC-8, Flug CU 455 der Cubana de Aviación, explodieren Bomben.
Rettungsversuche des Piloten sind hoffnungslos. 73 Menschen sterben – Kubaner, Guyanesen, Koreaner.
"Wir alle wissen seit Jahr und Tag, dass Washington einen unbarmherzigen Kampf gegen Kuba führt.
Wie gnadenlos dieser Kampf von Seiten der USA geführt wurde, belegt der Massenmord am karibischen Himmel
mit entsetzlicher Gewissheit. Es scheint dennoch wichtig, immer wieder an dieses Verbrechen zu
erinnern !" (Klaus Huhn)
Verlag Wiljo Heinen, 2008, Taschenbuch, 94 S., 5,50 €, ISBN 978-3-939828-26-6
Rezension:
Heinz W. Hammer
Ernesto Che Guevara
Bolivianisches Tagebuch
Das legendäre letzte Tagebuch, aufgefunden nach Che Guevaras Ermordung 1967 in Bolivien, wurde ein
Weltbestseller. Die erweiterte Neuausgabe enthält ein Vorwort von Ches Sohn Camilo und viele bisher
unveröffentlichte Fotos.
Im November 1966 begann Che Guevara sein Bolivianisches Tagebuch, das das knappe letzte Jahr seines
Lebens beschreibt. Zusammen mit einer kleinen Truppe von Mitkämpfern, unter ihnen die aus der DDR
stammende Tamara Bunke, unternahm er den tragisch scheiternden Versuch, die Revolution nach Bolivien zu
tragen. Am 9. Oktober 1967 wurde er von einem Offizier der bolivianischen Armee erschossen.
»Ich bin 39 geworden: Man nähert sich unerbittlich einem Alter, in dem man über seine Zukunft als
Guerillero nachdenkt; im Augenblick bin ich es ›ganz‹.« Che Guevara, 14. Juni 1967.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Taschenbuch, 352 S. 8,95 €, ISBN: 978-3-462-04039-5
Ernesto Che Guevara
Kubanisches Tagebuch
Che Guevaras berühmter Bericht von der Kubanischen Revolution (1956–1959), neu ediert auf der
Grundlage von Ches eigenen Korrekturen, mit einem Vorwort seiner Tochter Aleida und vielen bisher
unveröffentlichten Fotos.
Am 2. Dezember 1956 landen 83 Freiheitskämpfer mit der »Granma« am Strand von Las Coloradas auf Kuba.
Gut zwei Jahre später stürzt die inzwischen noch Tausende zählende kubanische Befreiungsarmee, die von
der Sierra Maestar aus operiert, die Diktatur Batistas in Havanna. Einer der Guerilleros, die vom
ersten Tag an mit dabei waren, ist der junge argentinische Arzt Che Guevara. Er hat über die drei Jahre
des Kampfes, über Siege und Niederlagen Bericht geführt.
Sein Kubanisches Tagebuch, das den Verlauf des Befreiungskrieges lebendig erhält, ist nicht nur eine
packende Darstellung der militärischen Operationen der Guerilla. Che Guevara beschreibt auch mit viel
Humor persönliche Erlebnisse, angefangen bei der ersten Begegnung mit Fidel Castro in Mexiko, seine
Mitkämpfer und den Alltag in der Befreiungsarmee.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Taschenbuch, 384 S. 8,95 €, ISBN: 978-3-462-04040-1
USA: Supermacht ohne Prinzipien und Moral,
Gesetzesbruch, Schrecken und Gewalt gegen Kuba
Sorgfältig verknüpft Lamrani die kraftvolle Sprache von Noam Chomsky, Howard Zinn, Leonard Weinglass und
anderen, um den Fall der in den USA gefangen gehaltenen fünf Kubanern und andere von Washington bezahlte
Versuche, Kuba zu destabilisieren, bloßzulegen.
Deutsche Ausgabe von "Superpower Principles: Terrorism against Cuba"
Hrgs. Salim Lamrani, mit Beiträgen u.a. von Noam Chomsky, Howard Zinn, William Blum, Nadine Gordimer, Michael Parenti,
Leonard Weinglass
Zambon Verlag, 2008, 15,00 €, ISBN 978-3-88975-153-0
KUBA - Die lebendige Revolution
La revolución dinámica
»Überlebt die kubanische Revolution?«
Kuba, die sozialistische Insel, ist in aller Munde, denn sie ist Hoffnung für Viele.
Heinz Langer, ehemaliger Botschafter der DDR in Kuba, ist ausgewiesener Kenner Lateinamerikas und Kubas.
In diesem faktenreichen Buch hat er zusammengetragen, woraus die kubanische Revolution ihre Kraft schöpft
und wie sie lebendig blieb. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen, die Hoffnung machen.
Seit Jahrzehnten wurde in Kuba der Sozialismus dynamisch entwickelt. Wer vom »Sozialismus im 21.Jahrhundert«
redet, darf von Kuba nicht schweigen, und wer von Kuba redet, müsste europazentrierte Sichtweisen ablegen.
Wer über Lateinamerika nachdenkt, sollte über die Realität Kubas Bescheid wissen.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, 272 S., Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 978-3-939828-06-8
Rezensionen:
junge Welt,
Rotfuchs,
Z - Zeitschrift marxistische Erneuerung,
marxistische Blätter (pdf),
Der Fall der "Cuban Five"
Die USA und der Terror
Kann man in den USA ins Gefängnis gesteckt werden, weil man gegen Terroristen vorgeht?
Ja, wenn es gegen Terroristen in Miami geht ! Die fünf in den USA zu extremen Haftstrafen verurteilten Kubaner haben genau das gemacht, was George W.
Bush von der ganzen Welt gefordert hat – zur Aufklärung und Bekämpfung des internationalen Terrorismus
beizutragen. Doch für Regierung und Justiz der USA scheint es »gute Terroristen« zu geben – solche z. B., die
von Florida aus gegen Kuba operieren. In einem skandalösen Gerichtsverfahren wurden die »Cuban Five«, die Pläne der Miami-Terroristen
aufdeckten, zu Haftstrafen bis zu zweimal lebenslänglich plus 15 Jahren verurteilt – nach einem
»Verschwörungsparagraphen«, weil konkrete Beweise für Straftaten fehlten. In diesem Buch sind
die wichtigsten Fakten zum Fall der »Cuban Five« zusammengetragen. Nur weltweiter Protest kann ein
Berufungsverfahren erzwingen. Der Erlös dieses Buches dient der Unterstützung des deutschen
Solidaritätskomitees.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, 96 Seiten, Paperback, 5,00 €, ISBN 978-3-939828-16-7
Che
Eine Comic-Biografie
Ernesto Che Guevara, die Ikone der kubanischen Revolution, wäre am 14. Juni 2008 80 Jahre alt geworden.
Carlsen nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, eine Comic-Chronik über das Leben und Wirken des so legendären
wie umstrittenen Revolutionärs zu veröffentlichen, die ihrerseits zum Mythos geworden ist: 1968 als
unmittelbare Reaktion auf die Ermordung des Argentiniers Che entstanden, avancierte die brillante
Comic-Biografie seiner Landsleute Alberto und Enrique Breccia (Zeichnungen) und Héctor Oesterheld (Text)
zum Bestseller in Südamerika.
Carlsen Verlag, 2008, 96 Seiten, Hardcover, 16,90 €, ISBN 978-3-551-77654-9
Rezension:
Ches Leben in starken Kontrasten
Helden der freien Welt
Dissidenten in Kuba
Im März 2003 enttarnten sich einige cubanische Agenten, die jahrelang für den Geheimdienst ihres Landes
systemfeindliche Gruppen auf der Insel infiltriert hatten. Gleichzeitig wurden landesweit 75 Menschen
verhaftet, was in der "freien Welt" helle Empörung auslöste. Zu teilweise drakonisch anmutenden
Freiheitsstrafen verurteilt, avancierten sie in den westlichen Medien schnell zu Kämpfern für die
Menschenrechte und gegen die Willkür eines tyrannischen Regimes. Das Buch von Renate und Ulrich Fausten untersucht, was sich hinter diesem Status verbirgt. Es geht Fragen
nach, die sonst gerne ausgeblendet werden: Was hat es mit diesen Dissidenten auf sich? Was sind das für
Personen? Was sind ihre Beweggründe? Wem dienen sie? Wer protegiert sie und warum? Inhalt und Leseproben
PapyRossa Verlag, 2007, 144 Seiten, Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 978-3-89438-359-6
Che -
Die Fotobiografie
Auf einer Reportagereise nach Kuba lernte Christophe Loviny Alberto Korda kennen, den Fotografen, dessen
Bild des Che um die Welt ging. Mit ihm zusammen begann er, eine Geschichte in Bildern zusammenzustellen:
Ches Familie und seine Freunde öffneten ihm die Familienalben, in den Archiven des Ministerrats und bei
weiteren kubanischen Fotografen wie Raoul Corrales und Perfecto Romero fand er Hunderte bislang
unveröffentlichter Bilddokumente. 200 ungewöhnliche, bewegende und oft auch witzige Bilder zeigt diese
Fotobiografie des »Popstars der Revolution«, die selbst zum Kultbuch avancierte.
Verlag Antje Kunstmann, 2007, 128 Seiten, gebunden, 14,90 €, ISBN 978-3-88897-488-5
Im Fadenkreuz:
Kuba
Der lange Krieg gegen die Perle der Antillen - Mit Geheimdokumenten aus US-Archiven belegt.
Der verdeckte und offene Krieg der USA gegen Kuba dauert schon länger als ein halbes Jahrhundert, denn er
begann nicht erst nach der Revolution von 1959. Und er geht weiter. Auch der wieder gewählte Präsident
George W. Bush ist dafür ein Garant.
Dieses Buch wird die Politik der größten Militärmacht der Erde, die seit vielen Jahrzehnten über ein
kleines Land den Belagerungszustand verhängt hat, vorwiegend an Hand früher streng geheimer Original-
Dokumente aus US-Regierungs-Archiven nachzeichnen. Hunderte Akten von CIA, Außenministerium und Weißem
Haus sowie Untersuchungsberichte des US-Kongresses sind dafür die Hauptquellen. Hunderte von vielen
Tausend, die bisher nicht freigegeben wurden. Dazu kommen die offiziell zugänglichen Gesetze sowie
Verordnungen des US-Kongresses und mehrerer Präsidenten über die Boykott- und Blockadepolitik gegen Kuba.
Kai Homilius Verlag, 2007, 296 Seiten, Taschenbuch, 9,90 €, ISBN-10: 3897065185 ISBN-13: 9783897065185
Selbstporträt
Che Guevara
Che Guevara, der Träumer und Realist, Revolutionär und Poet, Vater und Liebender – Selbstportrait
präsentiert unbekannte Bilder und Texte aus dem Familienarchiv und zeigt den Menschen hinter dem
Mythos.
Ernesto »Che« Guevara de la Serna hat seit frühen Jahren – auf erstaunlich umfassende Weise – Zeugnis
abgelegt von den Abenteuern seines Lebens und seiner Zeit. Daher kann sich der vorliegende Band – eine
in enger Zusammenarbeit mit seiner Witwe Aleida March herausgegebene Hommage an den Revolutionär – auf
eine Fülle von meist unbekannten Texten und Fotografien aus dem Familienarchiv stützen.
Che Guevara hat leidenschaftlich für eine andere Welt und für die Umstürzung ungerechter Verhältnisse
in Lateinamerika gekämpft und zugleich mit Witz und Selbstironie seine eigene Rolle als »Ikone« der
Revolution kommentiert.
Seine Tagebuch- und Reisenotizen, Briefe, Erzählungen, journalistischen Texte und sogar Gedichte zeigen
zum ersten Mal die persönliche Welt des großen Revolutionärs. Er hat liebevolle Postkarten an seine
Kinder geschrieben und Briefe an seine Eltern und seine Frau Aleida March, in denen er auch von seinen
Ängsten, ja, seiner Verzweiflung, und von seinen Träumen und Hoffnungen spricht.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Kartoniert, 320 S. 10,00 €, ISBN: ISBN: 978-3-462-03961-0
Comandante Che
Biographische Skizze
Ernesto »Che« Guevara – seine Menschlichkeit, sein Mut und seine revolutionäre Konsequenz sind immer
wieder Vorbild junger Generationen.
Eberhard Panitz traf »den Che« auf einer Reise durch das revolutionäre Kuba im Jahr 1961 in Playa Girón,
wo kurz zuvor der von der CIA gesteuerte Versuch einer Invasion stattfand. »Das war hier nur ein kleines
Gefecht, kein Krieg, keine Konterrevolution. Aber daß wir es geschafft haben, daß weder ein Krieg, noch
eine Konterrevolution daraus geworden ist, das sollte man zur Kenntnis nehmen und sich überall gut
merken«, gab der Guerillero dem Schriftsteller Auskunft. Die biographische Skizze erzählt eindrucksvoll
vom Leben und von den Kämpfen des Ernesto Guevara de la Serna.
Diese erste Neuausgabe nach zehn Jahren wurde aktuell überarbeitet, um Fotografien ergänzt und enthält
Auszüge aus dem CIA-Bericht über die Ermordung Ches.
Verlag Wiljo Heinen, 2007, 253 Seiten, Taschenbuch, 5,00 €, ISBN 978-3-939828-12-9
Alberto Korda:
A Revolutionary Lens

Der umfangreichste Fotoband über die kubanische Revolution, Che Guevara, Fidel Castro und das
pulsierende Leben in den Strassen Havannas, Aufnahmen des Revolutionsfotografen Alberto Korda aus
über 30 Jahren.
Steidl, 2007, 439 Seiten, 29,95 €, ISBN 3865214584
Tania
Mit Che Guevara im bolivianischen Untergrund
Tania wird 1937 in Argentinien als Haydée Tamara Bunke Bíder geboren. Ihre Eltern sind jüdische
Kommunisten, die vor den Nazis ins Exil geflüchtet waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg zieht die Familie in
die DDR. Als junge Frau wird Tania von der kubanischen Revolution inspiriert und angezogen. Sie wird
schließlich eine Aktivistin der lateinamerikanischen Revolution, die es schafft, in Bolivien mit falscher
Legende in die höchsten Kreise der von den USA an der Macht gehaltenen Oligarchie vorzudringen. Auf diese
Weise wird sie zu einer wichtigen Wegbereiterin des von Che Guevara geleiteten Versuchs, eine revolutionäre
Aufstandsbewegung in Bolivien zu initiieren. Im Alter von nur 30 Jahren fällt sie 1967 noch vor der
Ermordung Che Guevaras im Kampf.
Im Anhang finden sich bisher unveröffentlichte Dokumente.
Atlantik-Verlag; 2006, 300 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3-926529-67-9 / ISBN-13: 978-3926529671
Kuba
Mehr als nur Träume
Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften im materiellen, moralischen und humanitären
Werk der kubanischen Revolution.
Diese umfassende Darstellung der Entwicklung der kubanischen Gesellschaft wurde mit Hilfe des NETZWERK
CUBA vom Dachverband der kubanischen Gewerkschaften (CTC) herausgegeben und ins Deutsche übersetzt.
Mit dem Buch steht eine umfassende Darstellung der Entwicklung der kubanischen Gesellschaft zur Verfügung, das in die
Hand eines jeden gehört, der nach gesellschaftspolitischen Alternativen zum herrschenden kapitalistischen
System sucht. Das Buch soll dazu anregen,die Entwicklung des Landes solidarisch zu unterstützen, auch wenn
diese nicht widerspruchslos verläuft.
GNN Verlag, 2006, 426 Seiten, Taschenbuch, 19,50 €, ISBN 3-89819-210-5
Rendevous mit der Quote
Wie die ARD Kennedy durch Castro ermorden ließ
John F. Kennedy wurde am 22. November 1963 in Dallas erschossen. Die Hintergründe des Mordes sind bis
heute nicht aufgeklärt. Es existieren unterschiedliche Theorien, wer für das Attentat verantwortlich ist.
Eine davon wurde vor kurzem in dem ARD-Film "Rendezvous mit dem Tod" mit neuen Argumenten belegt. Für die ARD
ist jetzt alles bewiesen, weil man wisse, wer die Drahtzieher des Anschlags auf den US-Präsidenten gewesen
sind: Fidel Castro und der kubanische Geheimdienst.
Dieses Buch stellt die neue ARD-Theorie, die jetzt nach über 40 Jahren die eigentliche Wahrheit im Mordfall
Kennedy darstellen soll, auf den Prüfstand. Es werden die von der ARD vorgetragenen Beweise und deren
Beweisführung untersucht. Bei ihren Recherchen stießen die Autoren dieses Buches auch auf das
bislang unveröffentliche "Geheimdossier", welches den dramaturgischen Ausgangspunkt im 850.000 Euro
teuren ARD-Film darstellt. Aber nichts daran ist so, wie es die ARD behauptet.
Verlag Lothar Buchholz, 2006, 160 Seiten, Taschenbuch, 9,80 €, ISBN 3-9811289-1-5
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