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Zucker und Salz
Bewegendes Filmdokument über den Mut kubanischer Frauen


"Ich tue das, was ich für richtig halte, ich tue das, was vermutlich von mir verlangt wird. Und das verdanke ich der Revolution, sie hat mein Selbstwertgefühl angehoben, denn vorher dachte ich, ich wäre nichts wert; weil man ja früher tatsächlich nichts wert war."
Mit diesen Worten stellt sich Angela Pernas in "Zucker und Salz" als eine von vier Protagonistinnen des halbstündigen Dokumentarfilms vor. Die Frauen befreundeten sich vor mehr als fünfzig Jahren in einer für ihr Land historischen Situation. Die weitere Entwicklung Kubas sollte erweisen, daß sie Teil einer Begebenheit von Weltbedeutung waren und bis heute sind. Nach dem Sieg der kubanischen Guerilla rief die neue revolutionäre Führung der Republik dazu auf, sich freiwillig als Lehrer an der Kampagne zur Alphabetisierung einem der ersten Ziele der Revolution zu beteiligen. Tausende Menschen wurden mobilisiert unter ihnen Elena Aragón Garcia, Ana Guzman und Maria Guzman González sowie die bereit zitierte Maria des los Angeles Pernas Salmón. Die vier Frauen wurden in der Sierra Maestra Freundinnen und haben die nunmehr zweiundfünfzig Jahre des freien Kuba vom ersten Tag an mitgestaltet. Sie haben es auch verteidigt, die Erfolge mit erkämpft und in den harten Zeiten der "Sonderperiode" Solidarität geübt, gegenseitige Unterstützung organisiert. "In einer wahren Freundschaft teilt man nicht nur den Zucker, sondern auch das Salz", erzählt Elena gegen Ende des Films, der ein sehr lebendiges, kluges und heiteres Porträt dieser Frauenfreundschaft ist. In den Gesprächen der vier Revolutionärinnen und in Einzelinterviews berichten sie aus ihrem Leben, von ihren Erfahrungen. "Vor der Revolution habe ich für mich selbst keine Ziele gehabt", sagt Angela. Erste Verbesserungen der Lage des Volkes und Veränderungen, die sie selbst erlebte, veranlaßten Angela zu der lebensprägenden Erkenntnis: "... man muß sich in die Arbeit für diese Revolution stürzen".

Der Film erzählt das Leben des Frauenquartetts. Es gelingt den vier aber auf ganz unaufdringliche Art, sehr viel tieferen Einblick in den Alltag zu gewähren. Die Revolution, die Befreiung des Landes von neokolonialer Knechtschaft und kapitalistischer Ausbeutung schufen die Voraussetzungen für sie, als freie Persönlichkeiten zu entwickeln. Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit es gab selbstverständlich viele schwierige Situationen im Leben der vier Kubanerinnen, harte Auseinandersetzungen, Rückschläge, Enttäuschungen auch im privaten Leben. Die Frauen waren aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr "kleinzukriegen". Ihre Kritik aneinander ist eine, die lehrt und nicht demütigt. "Wir sind einfach ziemlich unabhängige Frauen und es gefällt uns auch nicht, uns zu sehr dem Mann zu unterwerfen oder es überhaupt zu tun", sagt Maria. Die Dialektik von Revolution und der Möglichkeit freier Entwicklung des einzelnen wird in dem Film auf ganz feine Art spürbar. "Die Prinzipien der Revolution sind meine Prinzipien, und die Revolution hat uns zu besseren Menschen gemacht", bringen es die Frauen auf den Punkt.

Solche Menschen konnte jemand wie der Autor dieser Zeilen, Kommunist im Westen, früher auch in Begegnungen und Gesprächen mit Menschen der DDR oder der Sowjetunion kennenlernen. Wer wollte, der konnte sehen, daß die Voraussetzungen für die Entwicklung im Denken und tun sowie in ihrer persönlichen Souveränität wirklich freier Menschen geschaffen waren. Grundlage dafür war und ist die sozialistische Organisation der Gesellschaft. Ohne die Arbeiterschaft als herrschende Klasse geht das nicht!

Der hier besprochene Film wurde im Sommer 2010 auf dem 11. Dokumentarfilmfestival in Santiago de Cuba erstmals gezeigt. Im Herbst letzten Jahres war er auf einer Rundreise in 15 Städten Luxemburgs, der BRD und der Schweiz zu sehen. Die sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe wurde von der Tageszeitung "junge Welt" der Cuba-AG der DKP, der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, der SDAJ und dem "Rotfuchs" unterstützt. In den jeweiligen Städten bildeten sich Bündnisse weiterer Organisationen, die zur Förderung des Anliegens der Rundreise beitrugen. Angela Pernas und Elena Aragón sowie der Regisseur Tobias Kriele ergänzten mit jeweils eigenen Beiträgen die Veranstaltungen und standen als Diskussionspartner zur Verfügung. Raúl Becerra, Botschafter Kubas Kubas in der BRD, äußerte sich auf der Berliner Veranstaltung in der Ladengalerie der "jungen Welt" tief beeindruckt vom Film und den "beiden ehrenhaften Repräsentantinnen" seines Landes.

Mathias Meyers, Mainz

Die Film-DVD kann käuflich erworben werden entweder über www.zucker-und-salz.eu oder per Mail an info@zucker-und-salz.eu postalische Bestellungen sind zu richten an: RotFuchs-Initiative Rhein-Main, Postfach 1205 Mainz. Die DVD kostet 12 Euro zzgl. 2 Euro Versandkosten; eine Rechnung wird mit Zustellung erteilt.


junge Welt Rotfuchs, Mürz 2011









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