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Volksheld menschlich


Kubanischer Film über Poet und Idol José Martí

»Zur Premiere des Films ›José Martí, el ojo del canario‹ (das Auge des Kanarienvogels) war ich nervös, weil dem Publikum eine sehr ungewöhnliche Seite Martís gezeigt wurde und ich die große Verantwortung hatte, ihn zu leben und zu fühlen«, erzählt der jugendliche Darsteller Daniel Ramero Pildain in einer kubanischen Schülerzeitschrift. »Als aber dann die Zuschauer zehn Minuten stehend und mit Tränen in den Augen applaudierten, wusste ich, dass sie ihn angenommen hatten.« Daniel hatte es schon immer zum Theater gezogen, doch die Aufnahme an die nationale Kunstschule schaffte er erst im dritten Anlauf. Die Arbeit mit Fernando Perez war für ihn nicht nur wegen professioneller Aspekte wichtig. »Ich habe in ihm einen Freund gefunden, und ich verstehe nun besser, wer Martí war.«

So ähnlich erging es auch dem zweiten Darsteller des Jungen José. »Mit Fernando zu arbeiten war eine sehr schöne Erfahrung, denn er ist mehr ein Freund, als ein Regisseur, ein sehr guter Freund, der mir Ratschläge gab, wie ich diese Persönlichkeit, die so unterschiedlich zu meiner ist, interpretieren soll«, meint der 15-jährige Damián Antonio Rodríguez. »Jetzt ist mir Martí viel näher, denn er war auch ein Kind mit Problemen in der Schule und im Leben.«

Perez, einer der bedeutendsten Filmemacher Kubas, zeigt bewusst nur die Kindheit und die Jugend des späteren Poeten und Nationalhelden José Martí, der am 28. Januar 1853 in Havanna als Sohn spanischer Eltern geboren wurde und am 19. Mai 1895 im kubanischen Dos Rios starb. »Mein Film taucht ein in den Alltag, der den Charakter von Martí in seiner Kindheit und Jugend formte. Der Blick ist mehr ein persönlicher als ein historischer, eher subjektiv als biografisch. Jeder Kubaner hat seinen Martí. In diesem Film habe ich versucht, meinen zu zeigen«, so der 1944 in Havanna geborene Regisseur.

Nicht nur seine Landsleute haben den Film begeistert aufgenommen. Er wurde auch vierfach beim Internationalen Festival des Neuen Lateinamerikanischen Kinos 2010 ausgezeichnet. Nun haben die Berliner die Möglichkeit, ihn in der einmaligen Aufführung im Kino Babylon in Mitte zu sehen. Die Freundschaftsgesellschaft Berlin- Kuba e.V. und das Kino veranstalten gemeinsam diesen Abend, an dem auch ein Gespräch mit dem Filmemacher geplant ist. »Wir würden uns freuen, wenn wir an den Erfolg anknüpfen könnten, mit dem wir ›Das Leben, ein Pfeifen‹ von Fernando Perez in seiner Anwesenheit in diesem Kino zeigten«, meint Jutta Kausch, Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft. Damals war das Kino ausverkauft – Mojitos wird es auch diesmal geben.

Neues Deutschalnd Uta Herrmann
Neues Deutschland, 30.04.2011









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