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Erkaufter Schuldspruch gegen die Cuban Five


US-Regierungsamt bezahlte Reporter der Miami-Presse für Artikelflut zur Jury-Beeinflussung

Im Falle der als Cuban Five weltweit zu einem Begriff gewordenen fünf mutigen Aufklärer Havannas, die zur Vereitelung geplanter Anschläge gegen ihr Land exilkubanische Terroristengruppen in Miami infiltriert hatten, ist jetzt spektakuläres Material von höchster Brisanz bekanntgeworden. Anwälte der durch ein US-Gericht in Florida zu drakonischen Strafen verurteilten Kämpfer an der unsichtbaren Front haben bei dem das seinerzeit Urteil fällenden Gericht frappierende Unterlagen eingereicht.

Danach hat die US-Regierung zur massiven Beeinflussung der zwölf Geschworenen des Verfahrens schwerwiegende Gesetzesverletzungen begangen.

Durch die Verteidigung wird darauf hingewiesen, daß der in Spanisch erscheinende "Nuevo Herald" und der englischsprachige "Miami Harald" wie auch andere reaktionäre Blätter des US-Bundesstaates Florida sowie dortige Rundfunk- und Fernsehstationen eine Unzahl auf Verunglimpfung der Cuban Five abzielenden Artikel und entsprechende Programme veröffentlicht und gestaltet haben. Um die Jury im Sinne der Anklage zu beeinflussen, erhielten Reporter, Redakteure und Kommentatoren im Verlauf des 2001 zu Ende gegangenen Prozesses enorme Summen aus der Staatskasse. Die meisten dieser Journalisten im Dienste der Bourgeoisie arbeiteten offensichtlich auch dem in Miami angesiedelten antikubanischen Hetzsender "Radio Martí" zu. Die dafür gezahlten Beträge wurden von einer Institution der US-Regierung dem Broadcasting Board of Govenors angewiesen.

Die am 12. September 1998 durch das FBI festgenommenen kubanischen Kundschafter, welche keinerlei gegen die Vereinigten Staaten selbst gerichteten Aktivitäten unternahmen, sondern ausschließlich auch dem FBI durch Havanna später zugeleitete Materialien über geplante Gewaltverbrechen kubanischer Konterrevolutionäre in den Vereinigten Staaten zusammentrugen, wurden demnach unter Umständen verurteilt, die niemals einen Richterspruch gestatte hätten.

Der durch Anwälte jetzt dem Gericht unterbreiteten Eingabe zufolge brachte der "Nuevo Herald" während der 194 Verhandlungstage des Prozesses nicht weniger als 806 die Anklage begünstigende antikubanische Hetzartikel, während sich der "Miami Harald" auf "nur" 305 verleumderische Beiträge beschränkte. Sämtliche Einwohner Floridas wußten durch diese Berichterstattung genauestens, wer die Geschworenen waren, so daß im Ergebnis der regierungsfinanzierten Meidenattacke zusätzlicher Druck auf sie ausgeübt werden konnte. Das Ziel der antikommunistischen Brunnenvergifter wurde erreicht: Die wider besseren Wissens vom Staatsanwalt der "Verschwörung zur Spionage gegen die Vereinigten Staaten" bezichtigten Angeklagten erhielten für eine von ihnen nicht begangene Straftat zweistellig-langjährige Freiheitsstrafen. Vier der Verurteilten befinden sich noch immer in US-Hochsicherheitsgefängnissen, der fünfte René Gonzalez ist seit 2011 unter empfindlichen Auflagen wieder auf freiem Fuß, muß aber bis 2014 im Miami bleiben.

Erst am 8. September 2006 gestand der "Miami Harald" in einem Beitrag unter der Schlagzeile "Zehn Journalisten aus Miami nahmen US-Gelder an" Washingtons kriminelles Gebaren während des seinerzeitigen Verfahrens ein.

Oscar Corral, der Autor des Artikels, wurde auf einer eiligst einberufenen Pressekonferenz beschuldigt, "Agent Kubas" zu sein. Morddrohungen ausgesetzt, mußte er untertauchen und mit seiner Familie den Wohnort wechseln. Auch von der Zeitung zog er sich eiligst zurück.

Rotfuchs Rotfuchs, November 2012
gestützt auf "People's World", New York





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